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Die Pferde: #alivechangingstory

Geboren im westlichen Teil Ungarns streiften Pferde, Tiere generell, schon immer mein Leben. Allerdings konkret wurde es, wie bei vielen Männern, erst später im jungen Erwachsenenalter. Und so kam es wie es kommen musste, aus putzen und misten wurden schnell die ersten Reitversuche, der erste Reitunterricht, das erste eigene Pferd usw.

Erste Erfahrungen im Natural Horsemanship folgten 2001, damals lernten wir noch durch zuschauen und nachmachen, Videos und Bücher. Die Älteren werden das noch kennen. 

Erste Kurse waren kaum zu bekommen, trotzdem folgten wir damals alle dem neuen Pferdeguru aus Amerika Pat Parelli und seinen damaligen Instruktoren. Per Videocoaching wurden wir geprüft und beurteilt und es war etwas besonderes als Zuschauer weit zu fahren um Pat himself zu sehen.

Der Focus wuchs quasi proportional zu den nicht vorhanden Möglichkeiten. Wer hatte damals schon Zugfahrzeug oder gar Hänger oder konnte sich teure Privatlektionen leisten? Ich leider nicht und so nahm ich in Eigenregie und ausschließlich über das Videocoaching verschiedener Instruktoren am Parellisystem teil. Ich legte meinen Level 1 ab, etwas später Level 2 und war sogar ein paar Tage  in der Schweiz um mal direkt von einem sehr guten Horseman lernen zu dürfen. 

Wenig später, lieh ich mir das nötige Kleingeld zusammen um das erste mal 6 Wochen direkt bei Pat Parelli lernen zu dürfen. Wow, what a journey! Das besondere Highlight, als Belohnung oder auch aus Mitleid , bekam ich nach Abschluss des Lehrgangs vor der versammelten Fakultät den Level 3 verliehen. Das war 2008 und nun gab es kein Halten mehr und die nächsten Kurse direkt in USA waren gebucht. 

Ein nächstes High wartet nicht lange auf sich als ich 2010 wieder nach einem Aufenthalt vom damaligen Schulleiter den Level 4++ zugesprochen und großes Talent bescheinigt bekam.

Parallel zu der ganzen Geschichte lernte ich Barhufe zu bearbeiten, Pensionspferde zu bewirtschaften, lernte weitere große Pferdeleute kennen, J.C.Dysli, Bent Branderup, verschiedene exzellente Reiter, Horseman die die kalifornische Reitweise lebten und unterrichten, usw. 

Aber und das ganz besonders wichtig, viele viele Pferde und sogar Maultiere und ihre Menschen die mein Leben bereicherten.

Aikido: #upgrade 

Oder: "Aufgeben ist nie eine Option, weder in der Situation noch im Leben! "

Von Aikido gehört hatte ich schon als Jugendlicher im Karateunterricht. Damals lag mein Hauptinteresse allerdings im Wettkampf und im messen mit Anderen. Eine Wende bzw. Neuausrichtung kam dann erst mit Mitte 30 auf einen Hinweis eines befreundeten Reitschülers aus Tirol, der meinte "Schaue dir mal dieses Aikido an. Die reden von den gleichen Dingen wie du im Pferdeunterricht. Das könnte dir gefallen!" 

Dann vergingen noch einige Jahre und Ende 2012 begann ich dann aufrichtig und mit viel Disziplin Aikido zu lernen. 3 mal die Woche und mit sehr vielen Lehrgängen bei hohen Meisten des Tendoryu Aikido, erreicht ich nach nur 4 Jahren

- 2017 den schwarzen Gürtel (1. DAN). Was aber im Aikido so viel bedeutet wie nur an der Oberfläche zu kratzen. 


Info: Ich unterrichte regelmäßig jeden Dienstag ab 19.30 Uhr ehrenamtlich Aikido im 1. Judoclub Rodgau-Niederroden. 

Weitere Infos findet ihr hier: www.aikido-rodgau.de


 

Generell kann ich von mir sagen, Aikido hat mein Verständnis von Timing, Feeling und Balance, von innerer Mitte und ruhiger Energie auf eine neues Level gehoben und ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Aikido lernt man, parallel zu allem was mit Pferden zu tun hat, nie aus! Es sind eben Wege, die man geht und das Ziel ist, sich stetig und unaufhörlich zu verbessern. 

Arbeitsweise: #masteringtrueunity 

Aus all den von mir gemachten Erfahrungen und Lehren ist eine Konvergenz aus Körpersprache, Energien und Techniken entstanden bzw. entsteht fortlaufend. An diesem Prozess des "Einswerdens" mit der Natur der Dinge möchte ich euch teilhaben lassen. Egal ob am Boden oder im Sattel, einfach & natürlich muss es sein.

"Denn wer komplizierte Dinge nicht einfach erklären kann, hat sie nicht verstanden". Zitat A. Einstein

Aber eine kleine Einschränkung fürs Ego gibt es in meiner Schule, leider keine Diplome oder Bescheinigungen. Die gab es weder bei den Rittern, Bauern, Cowboys, Indianern oder bei den Samurai. Das Ding mit den Zetteln scheint mir eine Erfindung der modernen Leistungsgesellschaft zu sein und dient i.d.R. dem Geldbeutel des Systembetreibers.

Aber keine Angst, ich habe sehr viele Zettel gesammelt, wenn euch das glücklich macht... ;-)

Was es sonst noch über mich gibt: #privat

Privat interessiere ich mich seit frühester Kindheit für alles was wächst, krabbelt und fliegt. Ferner bin ich Mitglied im Naturschutzbund Deutschland und setze mich aktiv für die Schaffung und Erhaltung von bedrohten Kleinstlebensräumen ein. Dazu zählt zum Beispiel die Schaffung und der Schutz von Kleinstgewässer und naturbelassenen Wiesen.

Schon seit vielen Jahren kultiviere und erforsche ich die Mikrogärtnerei, wie z.B. das Mobile Gardening. In diesem werden auf Kleinstflächen oder grössseren Behältern, klassische Gemüse- und Obstsorten kultiviert. So ist auch mit wenig Raum (Kleingarten, Balkone, Terrassen, etc.) der biologische Gemüsenabau möglich.

Ferner habe ich ein altes Hobby reaktiviert und betreibe ein Südamerikanisches Biotopaquarium, züchte erfolgreich aus handelsüblichen tropischen Früchten, Zimmerpflanzen und reise gerne zu meiner Familie nach Ungarn oder in den Südschwarzwald.